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berufte den Messpriestcr zurück, schleifte die Sacrk.sicy zu Ct. Gcrmain und stellte alles her , wie esvor dem biclcrscheu Tausche gewesen. Die Wieder,Herstellung des Friedens wurde nicht wenig durchden französischen Boltfthaftcr befördert. Um soviel mehr war Frankreich an der Eintracht derEidgcnosien gelegen, je mehr es bey den ncuentstan-denen Unruhen des Reiches des eidgenössischenBeystands bedurfte.
Wahrend der Mindcrzährigkcit Ludwigs XIII.regierte seine Mutter, Maria von Medicis, undüber sie selbst ihre Lieblinge, bald der Ritter vonGuise , bald der Marschall d'Ancre, ein Jtaliänervon geringer Herkunft, der auch unter dem NamenConcino Concini bekannt ist. Die freyern Gastma-le, Tanz-und Spielparthcycn, wobey sich die Re-gcntin in einer ausgewählten Gesellschaft belustigte,erweckten die Eifersucht der auogeschloßencn Hof-dame» , und diese reizten ihre Vater, Bruder, Ehe-männer, vorzüglich aber ihre Liebhaber zum Auf-ruhr ') An dem Haupte der Zusammenschwörungstanden der Prinz von Londe und der Herzog vonBouillon. Zum Vorwanke dienten ihnen einer,setts die Mißbräuche , welche unter der welschenStaatsverwaltung eingeführt worden, anderseitsdie verschlagene, gedoppelte Hcurath zwischen demjungen König und der spanischen Jnsantin, wie auchzwischen dem spanischen Jnfanten und der älternPrinzessin von Frankreich. Auf solche Weise, hieß«s, werde Spanien Gelegenheit zur Einmischung in
*) S- Ainueiil Intrigue öu Labmet ton» Henri IV. Llbvuie Xlll. 1. I. S- r;g.