Band 
Erster Theil.
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alle französischen Händel bekommen. Zu ihrerRechtfertigung sendeten die Zusammenverschworneihre Gesandten nicht nur nach Turin und Venedig/sondern auch an die Aantone. Der Gesandte andiese lctztcrn, Abraham Guy, wurde zu Solothurnvon dem französischen Lottschafter arreftirt undseiner Briefschaften beraubt. Hicdurch glaubten sicheinige Nantons beleidigt; allein da bcmeldter Guyseine Briefschaften, bevor sie an Behörde überreichtworden, anderstwo vorgezeigt hatte und mit zweyer-ley Jnstructioncn von ungleichem Innhalte versehnwar, so wollten ihn die übrige Rantons nicht an-erkennen und erklärten sich, daß er von dem könig-lichen Dottschafter pflichtmäßig sey in Verhaft ge«bracht worden; allenfalls falle die Beschimpfungallein auf die französische Parthey , welche ihrenAgenten nicht klüger ausgewählt habe. Gegen dieseParthey wurden dem Hofe würklich 6000 Eidge»nosien bewilligt. Die Uneinigkeit in Frankreich aberhatte nicht lange gedauert. — Ueber Italien verbrei-tete sich nunmehr der verderbende Flügel der Zwey-tracht.

Nach dem Hinscheid des Herzogs zu Mantuasuchte der Herzog von Saooyen seine Ansprüche aufMontferrat wieder gelten zu machen. In diesesSpiel mischte sich auch Spanien. Je weiter diespanische Herrschsucht den Zepter zu erstrecken bemühtwar, desto dringender warben die mißtrauischen Ve»nezianer um Verlängerung ihres Dündtniffes mitden III vündten. Diese Verlängerung wurde so«wol durch den spanischen Statthalter zu Maylandals durch den französischen Gesandten verhindert»