Band 
Erster Theil.
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rüsteten sich mit bewehrter Hände zu seiner Beschü-tzung; plövlich brach das Volk auf und verlor sich,wie nach dem Windsturme die Wellen. Als die Meut-wacher von dem französischen Gesandten etwas andie Unkosten verlangten, flüchtete sich dieser über dieGranjen.

Umsonst waren die Klagschriftcn sowol des obernals des Zehn Gerichten vundes, die sie gegen dasStrafgericht zu Chur bey den reformierten Nail«tons eingaben; umsonst waren die Ermahnungendieser Kantons zum Frieden. — Auf dem allgemei-nen Dundestag im Augustmonat redete Johanna porta in seinem Namen und im Namen andererreformierter Prediger mit grossem Esser gegen dieEinmischung fremder Herren in die Angelegenheitendes Staates; zugleich beklagte er sich, daß ihm undseinen geistlichen Mltbrüdern , wegen ihrer Frcymü-tigkeit, nach dem Leben gestellt werde. Hiebey deu-tete er auf obigen Rudolf Planta und seinen Va-ter Damel planla. Don dem Bundestage wurdendie Geistlichen an ihre besondern Gemeinden, alsdie eigentliche Lehörde, gewiesen. — Nicht ohneWiderstand von Seite der Katholiken wurde hier-auf die veltlinische Religionsfreyheit bestätigt. —Unterdessen unternahm eine neue Versammlung ZUIlanz die Revision der zu Chur ausgefällten Straf-urtheile, welche diese neue Versammlung grossentheilsaufhob. Das Strafgericht zu Chur hingegen er-klärte das Gericht zu Ilanz für ungültig, undübermal wußte niemand, bey wem die höchste Ge-walt stehe.

In dieser Zeit waren auch in Neuenburg verschl«/