Band 
Erster Theil.
Seite
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tige Fürsten und Staaten erregten fürchterlicheStürme. Der französische Lottschafter Gueffierbrachte es durch Unterstützung der plantischen Par-they dahin, daß schon Anfangs des Jahres i6ry.einigen verdammen sicheres Geleit/ Revision undLoösprcchung bewilligt wurde.

In dem Engadrn hatte sich das obere valtasnaauf die planltsche / das untere auf die salische Sei-te gciieiget. Die letztere Parthey ergriff etlichevon der ersten, Parthey / sonderheitlich Fortu-na! Plgnta von Gteinsberg ; über diesen setztensie ein Strafgericht zu Fortan ; an der Folter ge-stand er: Er sey nebst Johann Victor Travers /dem L ndvogtc zu Lastels, einem Neffen des Danielplante,/ mir Oesterreich in sehr gefährlichem Brief-wechsel gestanden. — Noch anderer angesehener Män-ner hatte sich das Strafgericht zu Fertan bemäes-tigt. Hieraus kehrte Peter Eeon nebst andern vonder plantischen Parthey vor die Gemeinden undtief sie um Hilfe und Rath an. Nach und nach kamdie platttische Parthey wieder zu Kräften. Unterm3--. April 1619. schlug sie zahlreich ihr Rriegeslagerzu Ems / unweit Lhur / auf. Anstatt sich zu waff-nen< schickten mehrere Gemeinden ihre Rathsbottennach Lhur/ in Hofnung gütlicher Vermittlung. Un-ter diesen befand sich auch Jakob Jodcr von Lasutt/Ammann in der Grub. Auf diese» paßten die pre»gällcr bey der Thüre des Rathszimmers; voll Un-gedult treten sie mitten in die Versammlung / undschleppen in Gegenwart den übrigen Räthe der Jo.der gesanglich hinweg. Durch diese Verletzung derheiligsten Rechte wurde das ganze Land in Feuer undFlammen gejagt.