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hielten sie diese Auslieferung durch Vermittlung theilsdes Thomas von Schauenstcin, theils des franzö-sischen Botschafters Gueffier; von einem Haufenmuthwilligcr Jungcns sah sich dieser Letztere bcdräut,sie wollen ihn, wie vormals den vcnetianischcn Gersandten, ausser die Gränzen verjagen. — Jener aber,Thomas von Schaucnstein, Freyherr zu Halden-stein, warf sich zum Haupte der Neutralen, alseiner dritten Parthey auf. Den gemeinen Mann,derber Unruhen müde war, beredte er jnr gegen-seitigen, gänzlichen Amnestie, unter dem Bedinge,daß alle Factionisten, sowol von der salischen alsvon der plantischen Parthey, (jedoch ohne Abbruchihrer Ehre) von allen und jeden Gtaatsbedienun-gen, auf zwanzig oder dreyßig Jahre, ausgeschlos-sen seyn sollen. — Unter andern Artickeln, welchediese Parthey abfaßte, waren auch diese: daß diefranzösischen Jahrgclder nicht mehr einzelnen Perso-nen, sondern dem Staate zufallen und keine aus-wärtigen Gesandte sich in pündten aufhalten sostlen. Äeusserst wurde über diesen letzter» Artickcl derfranzösische Botschafter Gueffier erbittert. AusBesorgniß, daß dieser sie bey dem Röntge anschwär-zen möchte, sendten die Neutralen den Dietcgenvon Hartmannis nach Hofe, mit ausführlichemBerichte und feycrlicher Versicherung, daß ihr Ver-fahren nicht im geringsten zur Verletzung des fran-zösischen Bündtnisses abzielen werde. — Auf derEile schickte auch Gueffier seinen Dollmctsch nachParis und vermochte so viel, daß durch königlicheBediente dem Hartmannis angezeigt wurde, er sollParis auf der Stelle, und in Zeit von acht Tagendas ganze Königreich räumen.