Band 
Erster Theil.
Seite
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bevor die innere Streitigkeiten unter den Eydgenos-sei, selbst waren beygelegt worden. Umsonst stelltenZürich und Lern vor: Thöricht sey es, wenn zweenBruder dem Brande i» des Nachbars Hause nichteher zulaufen wollen , bevor sie ihre eignen, unbedeu-tenden Erbstrcitigkeiten würden beseitigt haben.

Mittlerweile, als den bernerschen Hilfstruppender !>rß zu Mcllingen versperrt worden, waltensie (nach zurückgelassener hlrotcstation ) auf Unter-handlung der Kantons Glarus, Basel und Schaf-hausen, den Weg durch Windisch über die Neust;»ach ihrer Vereinigung mit den zürcherschen Trup-pen wollten sie durch die March und durch Utznach> zieh»; ungeachtet aller Frcundschaftsversicherungcnwurde ihnen von Schweitz aus der Durchzng ver-weigert; unter lautem Sturmgeläute zogen ihnen dieSchwcitzer mit fliegendem Panner entgegen; sie sahnsich also zur Ausmahlung eines andern Weges durchToggenburg über den Gamserbcrg genöthigt. In-zwischen hatten sich Schwelt; und Zürich an denGränzen gegen einander feindlich verschanzt.

In dem pündtnerlaiidc wurden die Hilfsvölkcrvon den einen freundlich, von den andern mit miß-trauischen Blicken empfangen; sonderheitlich woll-te der obere Bund sich gar nicht bequemen, mitihnen das veltlin zu bekriegen. Der obere Bundnämlich, grossentheils calholisch, stand mit denHäuptern des Aufruhrs in geheimem'Derstandtniß,und diese schwatzten dem Volk ein, daß es gar nichtum Abwcrfung der pündtnerschen Herrschaft, sonderneinzig und allein um Ausrottung der Rayerey zuthun sey. .Die Berner und Zürcher nahmen als»,U