Band 
Erster Theil.
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pundtnern selbst zurückberufen; er traf ben 6. No-vember 1620. wieder zu Lhur ein. Auf gleich?»Lag ergriffen die Ober - püudtncr , ganz spanischgesinnt/ den Bürgermeister Meyer und führten ihnunter bewaffnetem Begleite nach Jlaiiz; dieß thatensie einzig aus Haß gegen seinen Schwiegervater,den Obrist Guler, der ein Haupt der venetiani»scheu Parthey war.

Endlich langten den rc> Wintermonat 1622. auch dieeydgenößische und die walltser-Gesandte zu Churan. Mittlerweile halten sich der spanische und derfranzösische Gtaatsbediente entzweyct. In Absichtauf die venetianische Bündtniß, in Absicht auf dieReligion und auf das Veltlin waren sie bisher glei-cher Meynung gewesen; nunmehr aber forderte derHerzog von Feria Bund und Paß von den Pündt-nern , und diese Forderung war dem französischenBotschafter im höchsten Grade zuwider. Jeneraber, der Herzog von Feria, wußte den Ober-Pundt so sehr auf seine Seite zu bringen, daß sichdarüber die französischen und eydgcnößischen Unter-handlungen fruchtlos zerschlugen. — Den 14. De-cember waren die bcrnerischcn Truppen wiedernach Hause gekommen; durch Hilfe guter Freundehatte sich der gefangene Bürgermeister Meyer nachZürich gerettet; in pündlen aber spielte die span-nische Parthey völlig den Meister. Würklich warder obere Bund ausschließend, ohne die beedcnandern Püudte zu Rathe zu ziehn, mit dem Statt-halter zu Mayland in eine sehr gefährliche Verbin-dung getreten. Bey Verlesung der Actickel vor denVolkesgemeinden wagte niemand die geringsten Ein-