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Wendungen; die Versammlungen nämlich warenimmer von calholischen Eydgcnossen mit Gewehrlind Waffen umringt. Nichts desto weniger thatsich eine dritte varthey, unter dem Namen derGutherzigen hervor. Diese erklärten den Pompe-jus planta als den vornemmsten Urheber aller die-ser Unruhen , nnd crmordten ihn in seinem Schlossezu Ricdberg. Mit ihnen vereinigten sich auch dieUiiterengadincr nebst einem Theil des Oberncnga-dins; i» Geheim von dem französischen Gesand-ten Gueffier unterstützt, zogen sie bewaffnet gegenden obern Bund. Die katholischen Evdgenos-sen retteten sich über die Gränzen; von ihnen ver-lassen , sahn sich die Oberbündmer von den beedcnandern pündten und von den Zürchcrn zur Be-schwörung des alten Bundesbriefts und zur Ver-werfung des neuen, spanischen Bundes genöthigt. —Nur die Misoxer allein suchten Hilft bey Marland.
Jedes Hochgericht walte hierauf seinen Mann aus;nach erhaltener Vollmacht schickten diese Männerdrc») Abgeordnete aus dem obern Bunde, undzween von jedem der beedcn andern Bünde an diefranzösische und eydgenößischc Gesandtschaft,nun gemeinschaftlich aufMitcelzu denken, gcgenöenUcberdrang sowol von Seite Oesterreichs als vonSeite Maplands. ,
Schon drang der spanische Statthalter zu Mav-land in das Miscxcrlhal ein; die pundtner jagtenihn fort und liessen sich von den Thallcutcn huldi-gen. Endlich kam durch französische Vermittlunguntcr'm 25. Apr«l 1621. der Madritervergleich zuStande, und kraft desselben sollten die pundtner