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Verrath an Lebensrnitteln und Geschütze, ohne Krie-geszucht , einzig von blinder Rachbegierde beseelet.Nach einigen Ausfallen gegen die Spanier wurdeder Kriegcsschwarm bald wieder zerstreut. DieOesterreichs hatten sich des Engadins, und dieSpanier der Grasschaft Eleven bemächtigt. AllerOrten sah man die rauhen Gcbürge durch die ange-zündeten Häuser und Weiler in Feuer und Flammengesetzt; aller Orten wiederhallle» Kriegesgeschrep undJammcrgeheul. Die pündtner zerfielen selbst untereinander, und umsonst wurden sie von den zürcher-schen Gesandten zur Eintracht ermähnt. — DurchDränungen sowol als durch Versprechungen liessensich die Einwohner von Davos und von den umlie-genden Gerichten zu den entehrendesten Dedingnis-sen bewege»; unter'm iz. November r 621. erschienensie auf Befehl des österreichischen Fcldoberst Saldi»ron bey Sant Jacobs NIostcr im Lrettigäu, lie-ferten Fahnen und Gewehr aus, baten auf denKnie» um Gnade, schwuren feyerlich, daß sie inEwigkeit wider Oesterreich nichts feindseliges vor-nemmcn, daß sie die französische und eydgenoßischeDündtnissc herausgeben und als angcbohrne undendlich verpflichtete Unterthanen sich zu unumschränk-tem Gehorsame einversichn wollen. Nur auf demvorbehalte der Gewissenofreyhe-t allein beharrtensie mit solcher Standhaftigkeit, daß er ihnen vonValdsion mußte bewilligt werden. Endlich zog ersiegreich in der Hauptstadt Ehur ein; an seiner Scirtc riodolfvon planta, der Verrathet seines eig.nen Geburthlandcs. Als Lchntrager von Oester-reich empfleng dieser die Herrschaft über das untere