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von Salis; nicht ohne Mühe konnte man dazu Au«lern und die gemeinen Kriegcslcute bewegen. In«deß gicng das Gerücht, daß spanische Entsarzvöl-ker anlangen; also entschloß man sich endlich: —Daß die spanisch-österreichische Besatzung den iv. In.nius mit offenen Fahnen nach Eleven abziehen möge;zu gleicher Zeit sollen die Gefangenen zu Insprucklosgemacht werden und dafür der Bischof und dasDohmkapitcl verbürgen. Auf bcmeldten Tag geschahder Abzug, jedoch nickt ohne grosse Verwirrung.Bey dem Abzüge standen die Brcttigäuer mit bluti-gen Kaulen in Schlachtordnung. Unter den spani-schen Reutern waren zween püudtiicr, RodolfCrepeU und Conrad plaiita; als treulose Landcs-mauncr wurden diese in vollem Harnisch von denPferden geworfen, der erstere sogleich zum Tode vcr-urtheilt, der andere aber gesanglich nach dem SchlosseMeyenfeld geführt, woselbst er seither entwischte.
Nach Eroberung der Hauptstadt Ehur vereinigtensich die III pündte aufs neue und feyerlich hobensie den mavländischen Vertrag auf. Nur in demobern Bunde schien dieser Vertrag noch Freundezu haben; allein als die fremden Kricgeslcute vondem Fcldobcrist Rudolf von Salis ganz aus demLande weggejagt worden, baten nunmehr die Di-seutisir und Lugnezer bey ihren siegreichen Brüdcrnum Gnade ; auch sie schwuren dem maylandischcnVertrag ab, und nach Ausbezahlung einer Summevon yooo Ducaten an das Kricgcshecr und Aner,bietung einiger ansehnlicher Geisel erhielten sie wie-der den Zutritt in der ewigen Verbindung der pündt-