Band 
Erster Theil.
Seite
326
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Handlungen gelang «S ihn, auch die catkiolischenRantons zur Unterzeichnung des madritischen Ver-trags zu bewegen; die reformierten Rantons ga,ben ihm so gar Hofnung zu thätlicher Hilfe. Aufeiner neuen cidgenötzischcn Tagleistung gegenMitten Oktobers 1624 vereinigten sich Zürich undLern, nicht nur zur Ocfnung des Passes nachPündten für die französischen Truppen, sondern auchnebst Wallis zur Verstärkung derselben; die ca«thoiischcn Rantons hingegen hielten es für dassicherste Mittel zur Abhaltung aller fremden Kric-gcsvölkcr von den eidgcnößischen Gränzen, wofernsie ohne Unterscheid auch den Franzosen den Durch-zug verwehrten.

Ganz unversehens waren die französischen Trup-pen, nebst einiger Beyhilfe von Zürich/ Lern undGlarus, den 28. Octob. 1624. in pündten gekom-men. Nicht nur der Erzherzog Leopold beklagtesich hierüber bey Zürich; auch den catholischen Ran-tons war dieser Kriegcszng höchlich zuwider; sonder,heitlich stellte der Kanton Schwptz vor , daß gegenallen eidgcnößischen Gebrauch, ohne Vorwissen derübrigen Orte, ohne einige Begrüßung, die Trup-pen über ihren Grund und Loden, nicht ohne grosseSchädigung, vorgerückt seyn. Nicht weniger hitzigerwiederten die Zürcher: — Seit mehren, Jahrenhaben ihnen die V catholischen Rantone das Bey-spiel gegeben, indem auch sie ungefragt nicht nurdurch die gemeinschaftlichen Dogtcycn, sondern selbstbey ihren eigenen Gränzen vorgerückt seyn; übrigensgehöre der Dmchzug den französischen Truppen vcr-mög des cidgeiiößlschen Dündtnisses mit Frankreich;