Band 
Erster Theil.
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bey dieser Krone also und bey den pündtnern, kei-neswegs bey den Zürchcrn mögen die SchwyyerSchadloshaltnng begehren.

- Donnerstags den 7. Nov. 1624. wurde auf einemBundestage zu Chur von beeden Pündten undvon Meyenfeld öffentliche Volkeswerbung fürFrankreich bewilligt. Auf einen neuen Bundestagwurden von allen III vündten die mayländischcnso wol als die luidauischen Arkickcl ftyerlich verwor-fen. Umsonst alle Einwendungen der katholischenRamons; umsonst alle Vorkehr des päbstlichcnBefehihabers in dem Veltlin; umsonst das dringen-de Anhalten der veltliner selbst, welche Kch erklär-ten , daß sie weit lieber dem Könige in Frankreichoder jedem andern Fürsten als den Pündtnern un-terworfen seyn wollten! — Noch vor Ende des Jah-res hatten sich die Franzosen nebst dem verbünde-ten Heere von dem veltline, und bald hernach auchvon lvorms und Eleven , (das Schloß ausge-nommen ,) Meister gemacht. Nur noch bey Riva,unweit des Comersees, zwischen Mayland und Ele-ven, hatten sich die Spanier behauptet. — Um wet-tern Ausbruch des Krieges zwischen diesen und denFranzosen zu hindern, sandte der heilige Vater seinenNcpotcn, den Kardinal Barbarin» nach Frank-reich. Wahrend seiner Unterhandlungen bey Hofe,war auch der Bürgermeister Gregor Meyer, imNamen aller III pündte, mit der cidgenößischenTagleistung in Unterhandlungen getreten. In dreyverschiedene Meinungen theilte sich diese; zu ununffschrankter, bundesmaßiger Dcyhilfc verstanden sichZürich, Bern und der reformierte Theil von Gla-