Band 
Erster Theil.
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rus; nicht weniger schienen sich auch diejenige unterden catholische» Rantons, welche mit Pündten inVerbindung waren, zu bcnöthigkem Beystände willigzu finden, jedoch unter keinem andern Bedinge, alsdaß die catholische R«rch in lV'indtcn »»gekranktbleib?. Die übrige, nicht verbundene Rantonsliessen es bey unbestimmten Frcundschaftsversiche.rungen für einmal bewenden. Sondcrhcitlich auchbezeigte sich der Rantou ljry nicht ungeiieigt zurBewahrung der cidgcnößischen Vormauer in Pünd-ten; im Sept. 1625. vereinigte sich der urnerscheLandamman, Johann Heinrich zuni Srunnen, miteinem schönen Rcgimentc niit den französischenCruppen in dem Veltline.

Je mehr Kriegesvölkcr die Franzosen in Italienanrücken liessen, desto mehr Hilfsvölkcr zog der spa-nische Statthalter nach Mapland aus Deutsch-land. Beyden Partheyen hatten, vcrmög der Bündt-risse, die catholische Aanions den Durchzug, undder spanischen Parthey so gar die volkcoanwer-düng gestattet. Den V Kantons wurde der Durch-zug so vieler fremder Völker, sonderlich der deut-schen beschwerlich. Auf einer besondern Tagleistuugzu Luzern thaten sie den Vorschlag, daß, nach Ent-fernung aller und jeder fremden Truppen, sie selbst,auf französische Unkosten, das pcltlin bis zu güt-lichem Auskrage des Handels zu bewahren bereitseyn. Bey immerwährender Verzögerung beschloßder Ranton Schwzy aus der Landesgemeinde, al-len und jeden, welche den Pündtncrn die Abtre.tung der streitigen Lander verweigern, geradezu undthätlich den Dmchzug zu sperren. Dzit diesen» Ent-