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ne mit seiner Ungnade, auch sandte er würklich 6000Mann zu Fusse und 500 zu Pferde gegen die may-ländlichen Gränzen. Noch grössere Kricgesanstal.tcn machten die Spanier. Auf der andern Seite be-zeigte sich Frankreich mit seinen Bundesgenossen, denSavoyern, den venetianern , den Eidgenossen,nicht weniger wachsam. Ausser den schon nach Pünd-len geschickten Truppen, hatten diese letztere auf denersten Wink loooo bis 12002 Mann zum Wegzugefertig. Mitten unter den fürchterlichsten Kriegcszu-rüstungcn, flog plötzlich über die pyrenaischen Ge-bürgt die Zeitung , daß den 5. März 1626. zwischenFrankreich und Spanien zu Monzon in Arrago-nien Friede gemacht worden. Zu dieser ganz un-erwarteten Friedensschlicssung bewog den König inSpanien die Gefahr, in welche Mayland durchden Krieg gestürzt wurde, — den König in Frank,reich aber bewog hiczu die Flamme der Aweytracht,die in seinem eigenen Reiche emporstieg. — Höchstnachtheilig waren für die vündlner die Friedensar-tiekel; den Worten nach erhielten sie freylich dieWiederherstellung des vcltlins und der Grafschafttcn worms und Llcven; in der That selbst aberwurden sie ihnen gänzlich entrissen. Keine andere alsdie catl-olische Religion wurde in diesen Gegendengestattet; die Einwohner erwählen die Deamtenselber, und zwar keine andere als katholische; siewerden zwar von den pündtnern bestätigt, alleindie Bestätigung dürfen diese niemals verweigern.—Für solche erhaltene Vorrechte bezahlen die veltli-ner den pündtnern eine gewisse Geldsumme. ZnrBeobachtung dieses Vertrages müssen sich die pündt-