Band 
Erster Theil.
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äussern Angriff verfechten. In Clcven entstand zwi-schen Bauern und Bürgern Zenvürfniß; in demveltline schiene mehr Eintracht zu herrschen; da-selbst wurde den 24. Scpt. 1627. ein Landrath, undzwar meistentheils aus den Häuptern des Aufruhrserwählt; der Rädelsführer, Nobustell, hakte diehöchste Stelle eines Landeshauptmannes erhalten.

Nach dem Hinscheide des Bi'chofs zu Lhur em-pfahl der pabstliche Nuntius dem Rapikcl den Do-ctor Georg Theodorich zum Nachfahr ; als Rathdes Erzherzog Leopolds wollte Theodorich ohnedessen Erlaubnis die bischöfliche Würde nicht auueh,inen. Keineswegs gleichgültig blieben Hiebei) diepündtner; kraft der Landesgesetze mußte der Bi«schof entweder mit dem Gotlcohausbunde in Ver-bindung stehn oder selbst ein pündtner seyn; auchbesaß der Gotteohausbund die Advokatie oderSchirmvogtey über das Bistum; ohne seine Ein-willigung durften die Dohmherren keinen Bischof er-wählen. Durch Ausgeschlossene ließ, mit Beystim-mung der beeden andern Pündte, der Gotteshaus-bund dem Kapitel hierüber Vorstellungen machen.Nach einigem Widersprüche wurde den 24. October1627. mit Genchmhaltung aller Partheyen, Io.seph Mor, ein Pündtner von Zerney , zum Br-schof erwählt und bestätigt.

Mittlerweile war der Oberist Guler von seinerGesandtschaft aus Frankreich mit grossen Freund,schaftsvcrsichcrungcn von Seite des Königes wiedernach pündten gekommen; auch verlas der franzö.fische Botschafter den 22. Oct. 7627. auf dem Bun-destage zu Lhur ein französisches Schreiben, mit