Band 
Erster Theil.
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sin, ohne einige Rücksicht auf die Verschiedenheit derReligion, daß sie gemeinschaftlich jeden ausser» Feindabtreiben und hingegen alle Plätze, die ihnen zufal-len, in ihren Schutz aufnehmen wollen. Sogleichbesetzten sie würklich, von dem Ursprünge des Rhei-nes bis auf Basel hinunter, die helvetischen Gran.ze„. Durch diese Vorkehr, sondcrheitlich auch durchihre Eintracht hatten sie sich gegen jeden Ueberfallsicher gestellt.

Bei) dem Ausbruche der Kriegesflammen in Ita-lien , verriethen sich die Spanier je langer je mehr,daß ihnen in dem Veilline weniger die Religion undüberhaupt der Vortheil der Einwohner als vielmehrihr eigener Vortheil am Herzen gelegen gewesen.Als Frankreich gegen den Raiser und gegen Spa-nien dem Herzog von Nevers zu Gunsten Rrieges-völker nach Italien schicktet, so bedraute der spa«Nische Befehlshaber der Festung Fuenles die Veit«lincr mit gewaltsamer Rache, wofern sie vor Spa-niens Feinden nicht alle Pässe versperren. Dieveltliner aber wurden weniger durch die spanischenDräuungen als durch die Liebkosungen und Gc»schenke der Franzosen und der venetianer gerührt.Voll ängstlicher Besorgniß, verboten die pündlneeallen Durchzug und alle Werbungen; selbst die we-nigen Hilfstruppen, welche die Kantons Zürich undBern den venetiancrn zuschicken wollten, wiesensie an den Gränzen zurück. — Wegen des verwei.gerten Durchzuges hatten sie den König in Frank-reich äusserst verbittert; sie trauten demselben nichtmehr; vielmehr klagten sie, daß er sie bei) dem mon,zonischen vertrage schlecht bedacht, daß er die