Band 
Erster Theil.
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sagten sie, gemessen beyde Religionen der gleichenFreyheit; es sind also eigentlich nur zwo Partheyenund zwischen denselben gilt keine Mehrheit der Stim-men. Hierüber also rüsten sie das eydgenößische,unpartheytsche Recht an. Schon fieng jeder Theilan, sich zum Kriege zu rüsten; schon sah jeder (wasdas gefährlichste war,) sich um fremde Hilf' um.

Während dieser innerlichen Unruhen gelang es demRöntge in Frankreich, von den mehren,, beson-ders den reformirten Rankons einen beträchtlichenvolkesaufbruch gegen Oesterreich zu erhalten.Dadurch Höften die Rantons, den Rönig in daSInteresse -er Hl pündte zu ziehen. — Wegen neuentstandener Gährungen in Frankreich war der Rö-nig, — der Rayser aber, wegen des schwedischenUeberfalls in Deutschland nicht ungeneigt, derLom-bardie den Frieden zu geben. Den i z. Oktober i6z<».wurde zu Regenspurg zwischen beyden der Friedegeschlossen. Unter den Bedingnissen gehören hieherfolgende: — Herzog Rarl von Nevers soll von demRayser mit Mantua belehnt werden. Frankreichsoll die gemachten Eroberungen abtretten. In dempündtnerlande sollen die Truppen des Kaysers ab-ziehn, seine Festungen geschleift und die alte Frey-heit wieder hergestellt werden. — Hieraufwar Frank-reich den pündtnern zur Besetzung ihrer Pässe be-hülfiich. Umsonst suchte es der spanische Statthal-ter in Mayland zu bindern. Auch der Rayser wargegen den Rönig in Schweden allzusehr beschäf-tigt, um sich noch länger mit den pündtnerschenund Mayländischen Angelegenheiten beladen zukönnen. — Unter solchen Umstanden nahm der Ueber-