Band 
Erster Theil.
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muth der veltlincr je länger je mehr ab; schonftengcn sie wieder an, die Pündtncr als Patronenund Herren zu ehren; Bodustell, das Haupt derAufrührer, suchte sich bey dem Oberist von Schaumsstein, andere suchten sich bey andern Etaatshaup-lern durch ihren Deltlinerwein und andere Geschenkein Gunsten zu setzen; endlich sandten sie zween An.walde an die IH. pündtc, mit demüthigcr Bitte,daß sie das Oeltlin mit den Waffen verschonen; ger-ne wollen sie sich wieder unter die DündtnerstheBotmäßigkeit schmiegen, wofern man einerseits denRebellen gänzliche Amnestie angedcyhn und ander-seits ausser der catholischen Religion keine andereeinführen lasse. Die pündliwr aber blieben entschlaf,stn, sie mit Gewalt zum Gehorsam zu bringen, unddie Vertriebenen wieder einzusetzen. In dieser Ab-sicht baten sie auf einer allgemeinen, rydgmößi-scheu Tagleistung im December r6zr. um die Bc-schützung der Pündtnerschen Passe, um Beystand zurEroberung des Veltlins, um Erneuerung der gegen-seitigen Bnndtnisse; allseitig erhielten sie die schmei-chelhaftesten Versprechungen.

Auf gleicher Taglcistung verlangte der siegreicheAvnig in Schweden, Gustav Adolph, eine Ver-bindung , wo nicht mit allen, wenigstens mit denevangelischen Rantons. 5 ) Um nicht das Miß,traun der Ratholickcn zu reihen, verbaten sich auchdiese eine solche Verbindung. Eowol die einen alsdie andern betrieben mit eyfersüchtiger Ängstlichkeitdie Erörterung jener wichtigen Frage: Ob in den ge-ll S. Hotlingers Handschrift!. Thesaurus v, ig. f. 45c-. aufder Lriftsbibliochcck in Zürich.