Band 
Erster Theil.
Seite
343
JPEG-Download
 

--- ? 4 ;

meliifchastlichen Herrschaften bey Rcltgionsangklc-gcnheikcn die Mehrheit der Stimmen Platz habensolle? Bald alle Nachbarn, die IV. unpartheyischeRantons, die j?ündtner, der päpstliche Nuntius,der Herzog von Rohan in französischem, und selbstder Ritter C. L. Rasche in schwedischem Namen,jeder in besonderer Absicht mischten sich in diesen StreikHandel. Den 18. December i6zi. gicng der Schlußder lV. unparlhcvischcn Rar.lons dahin: das gan-ze Geschäft zwischen Zürich und den V. catholi-sehen Rantons soll ohne weitem Aufschub vor einlmpartheyiichcs Recht gebracht werden. Von dempäpstlichen Nuntius selbst wurden die V. katholi-sche Rantons zur Annahme eines solchen Rechts-spruches beredet; um so viel willfähiger machte sieitzo der unaufhaltsame Siegeslauf der sächsischenund schwedischen Waffen; würklich drang noch indiesem Jahre das schwedische Rriegesheer bis anden obern Rhein vor, und war also in der Nahezum Beystände der evangelischen Kantons. —

XX.

Eydgenößische Unruhen bis zum Jahr 1635.

d^ach langem Gezänk über dic Rechtoform, ernenn-ten endlich, auf Vermittlung sowol der VI. unpar-theyischen Rantons als des ausserordentlichen, fran-zösischen Botschafters, Herzogs von Rohan, becdePartheyen im Drachmonat i6zr, nach Jnnhalt dereydgcnößischcn Bunde und des kandsfricdens, jede