Band 
Erster Theil.
Seite
351
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erfolgte eine höfliche Antwort, mit Versicherung,daß das schwedische Rriegeoheer nur zur Abhal-tung der bereits anruckenden, »nayländischen Trup-pen bestimmt sey. — Diese Verwirrung indeß mach,teil sich in den katholischen Rantons die Spanisch,und Destcrrcichischgcsiimte zu Nutze, um den Pö-bel, unter dem Deckmantel der Religion, nichtnur gegen die Schweden, sondern auch gegen diereformierten Ranlone in Harnisch zu jagen. Un.tcrm z/ez. Scpt. >üzz. entdeckten die katholischeRantons in einem besondern Schreiben dem Königein Frankreich ihr Mißtrauen und ihre Unruhe. Die-ser sah die Lage der Sachen mit weit unumfange^nenn Gemüthe, als sie selbst, an, wie seine Ant,Wort unterm 27. Sept. bcweißt, worinn er sie inden verbindlichsten Ausdrücken des treusten Bcystan»des versicherte und zu gegenseitigem Zutraun ermähn,te. Ais die Verbitterung unter den Kantons dessenungeachtet je langer je mehr zunahm, anerbot izt derHerzog von Rohan seine Vermittlung. Auf einereidgeiiößischcn Tagleistung hielt er folgenden Vor-trag: — Die Rantons, sprach er, haben eine drey-fache Auswahl. Entweder treiben sie das schwedi.sche Rriegesheer mit Gewalt ab, oder sie werfensich ganz auf Seite des Raiscre ; im erstem Fallewerden sie auf dem flachen thurgauischcn Bodenschwerlich gegen die schwedische Ncukercy Stand hal-ten ; in letzteren Falle könnte sehr leicht das Krie,gcsftuer sich von Deutschland aus auch über dieEidgcnoßschaft verbreiten; sehr leicht könnte die te.formierte Schweiz die schwedische, so wie die ca-rholi-che Schweiz die Parthey des Kaisers-ergreif.