Band 
Erster Theil.
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durch. Im Jahre i6io. hatte man sich seiner mitbestem Erfolge zur Hintertrcibung der ausschweifen,den Hitze in dem Gachlingerhandel bedient; beyder äusserst schlechten Münze, l bey welcher dcrMütGetraydcs auf nicht weniger als auf dreyßig Gul.den gestiegen war,) brachte er im Jahre 1622. durchseine Vorstellungen bey den regierenden Kantons dieheilsamste Verbesserung zuwege; vorzüglich groß aberwaren seine militärische Verdienste. Als in, Jahrerüiy. verschiedene kaiserliche Rriegesvölker sich anden Ufern des Bodensecs sehn liessen und durch dasThurgan nach Italien zogen, begehrten auf seinAnrathcn sämtliche Gerichtsherren in dieser Landgraf-schaft von dem Landvogte ein gleichförmiges Defen-sional; Resselrtng machte den Entwurf dazu undvon der Landeshoheit ward er vollzogen; grossen-theils hatte sie ihm, mit dem Range eines Gene.ralwachmeisters, die Ausführung anvertraut. Alsdas schwedische Rriegeeheer noch jenseit des Lo-densees lag, verhinderte er einen voreiligen Land-sturm auf diese noch entfernten Gaste; auch erhielter dafür durch eine besondere Gesandtschaft von derStadt Consranz die Versicherung des verbindlich-sten Dankes. Wenige Wochen nachher erfolgte derUeberfall der Schweden bey Stein und die Er-richtung ihres Lagers auf thurgäuischem Boden.Der Befehlshaber der Gränzwachc bey Stein , M.auf der Mauer von Schwytz hatte die Abwer-fung der Rheinbrücke und den Landsturm ver-nachläßigt. Diese Verschuldung lehnten seine Lande-leute und katholische Rcligionsgcnossen von ihm abund warfen sie auf Aessclring, der seines Amtes w«