Band 
Erster Theil.
Seite
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gen dieser Derrätherey hätte schuldig seyn können.Kaum hatten sich die schwedischen Truppen in demThurgau niedergelassen, so gicngen über Resselrin.gen allerley Gerüchte, von welchen folgendes nochnicht das ungereimteste war: — Er sey zu Steinin dem dritten Gliede mit den Schweden eingerit-ten u. s. w. Nachher aber bewies er mit dem Zeug-nisse der ganzen Gemeinde zu Busnang, daß er andemselben Abende mit den Schnidtern auf seinenFeldern gewesen. Den Verdacht gegen ihn ver-mehrte , daß der schwedische Feldherr von Hornauf seine Fürbitte der Stadt ütschofzell verschöne-re. Als auch der Herzog von »ohan, der so vie-les zur Aufhebung der Belagerung von Constanzbeytrug, auf seiner Durchreise bey weiniAden Res-selrtngen zu sich kommen ließ und ihm wegen seinerklugen Vorkehr viele Achtung erwies, wurden hier-über die Ratholischen äusserst argwöhnisch; durch,gängig nämlich glaubten sie, daß das schwedischeRriegeshcer auf gänzliche Zernichtung des Latholi.cismus bedacht sey. Alle Mühe hatte der General»wachmeister, dem Volke zu versichern, daß die Ge-sandtschaft des Herzogs von Rohan vielmehr aufHintertreibung als auf Entzündung der Kriegesstam-men abziele. Nach dem Abzüge der Schweden,fielen die Constanzec aus ihrer Stadt und zu ihremersten Freudenfeuer steckten sie das Rloster Rreuz»lingen in Brand. Schon ergieng der Landsturm,und Restelring that alles zur Hinterhaltung dessel-ben. — Ein constanzischer Hauptmann beklagte sichsowol bey ihm als bey andern eidgenößischen Be»fehlshabern, daß Lonftanz vsn thurgäuischem vo?