Band 
Erster Theil.
Seite
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den sey bestürmt worden; zugleich verlangte er dieErlaubniß, mit seinen Schiffen und Soldaten einenFlintenschuß weit von dem Ufer «»gekrankt hin undherfahren zu dürfen. Sogleich wollte Resselringhierüber das Gutachten des Landvogtes zu Frauen-seid einholen : allein auf Zureden eines gewissen Land«richtcr Häberlings, begab er sich vorher auf wein-felden; daselbst beredete ihn der katholische PriesterBlattker , die nöthigen Verhaltungsbefehle lieber zuwyl bey dem Rriegesrache der IV catholischenRantoiren zu suchen; Blättler selbst war sein Be-gleiter. Mittlerweile sie in gleichem Geschäfte einPaar andere Landrichter zum Landvogte schickten,ritten sie beyde nach wz-l; daselbst sagte man ih-nen : Die Rriegesbefehlshaber befinden sich zu Ri-ckenbach; als sie dahin abreisen wollten, wurden sie'plötzlich von dem Gedränge des Volkes zurückgeflos-sen; man beschloß die Thore , brachte sie nach der'Hofstatt, wo die Kriegesobrisre noch bey Tische fas-sen, sperrte sie in ein Gemach ein, und äste sie durchhöllische Bewillkommung. Mittlerweile wüteten dieSöldner der I V catholischen Kantons vor der Haus-thüre und forderten Resselring heraus. Des fol-genden Tages wurden er und Slatller vor dem Rne«gesralhe über den schwedischen Einfall verhört;die Kriegesrathe schienen mit ihren Aussagen zuftie-^den. Der Obrist von Seroldingen, als Präsident,dankte sogar Resselrmgen für seine bisherige Dienste.In der anfangs gelinden Gefangenschaft wurde "er'von dem oben erwähnten Landeshauptmann auf derMauer von Schwytz zu wiederholten Malen besucht;dieser bot ihm zur Flucht ein gesatteltes Pferd an,