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redete Lustreise aufschieben; in aller Eile versammelteer den Rath, der, auf sein Zureden , fernere peinli-che Prozeduren verhinderte. In eigner Person brach-te ab Mcrg dem Gefangenen die tröstliche Nach-richt, bcdaurte seinen elenden Zustand und die Ur-fache desselben, nämlich das gegenseitige Mißtrauender Kantons, gab ihm den Rath, durch seine Ver-wandte von den beyden Kanrons Zürich und Lernein Fürbittschrriben an den Kanton Schwytz aus-würgn zu lassen.
Mittlerweile hatte die Landgrafschaft Thurgäufür Resselrings Loskaufung -cooo Gulden ange-boten; das Anerbieten wurde verworfen; lieberwollte man ein Fürbittschreiben von Lern undZürich erwarten; das Mitleiden, hoste man, werdediese Rantons zu solchem Schritte bewegen; dadurchaber werden sie sich als Theilnehmcr und Vorwisservon Resselrings vorgeblichen Verbrechen in Verdachtsetzen und zu jeder Genugthuung verpflichten. Umdieser Schlinge zu entgehn, wollten die beyden er-sten Rantons, besonders Bern unter keinem Ver-wand von dem vorgeschlagenen Rcchtsgcbote wei-chen; nur in Privatbriefen wurde der KantonSchwytz von einzelnen Staatshauptern um gelindeBehandlung oder um Auslieferung des Gefangenengebetten. Durch solche Empfehlungen wurde seinZustand in dem Kerker erleichtert. In einem mitBleistifte geschriebenen und heimlich entflogenen Bil-let schreibt er: „ Es kommt alles aufs Geld an."—Ein andermal: „ Um meinetwillen soll man keinen„ Krieg anfangen; zur Erhaltung des Friedens opfe«»re ich Hab und Gut, Leib und Blut auf, nur nicht