Band 
Erster Theil.
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Mißtraun selbst bewogen, nunmehr im Jahr I6;4.die calvolischen Rantons nicht nur zur Erneuerung,sondern auch zur Erweiterung ihres Sündknisses mitSpanien; sie verpflichteten sich nammlich zur Be-schulung sowol der Grafschaft Lurgundals des Herszogthums Mayland. Dafür erhielten sie von demKönige die Versicherung hinreichenden Beystandes anVolk und an Gelde. Daß den Rantono die Auf-klärung des Volkes keineswegs gleichgültig gewesen,beweißr folgender Artickel, wodurch sich der Königciuvcrstcht, von jedem der Kantons zween Schülerauf seine Unkosten auf den burgundischen Schulenunterhalten zu lassen. Ungeachtet freylich für die Na-tioiialsitten die ausländische Erziehung «nicht im-mer die angemessenste seyn mag. — In gleichem Jah-re erneuerten die catholische Rantons auch die Ver-bindung mit waUis und mit dem Herzog von Sa-voycn. Obgleich nun die reformirten Rantonsauf alle diese Verbindungen mit Grunde eifersüch-tig seyn konnten, so begnügten sie sich nichts destoweniger mit dem französischen Lündtnisse und zurVermeidung grösser» Mißtrauens, verbaten sie stand-haft die so oft angetragene schwedische Verbindung.

Immer fuhr der Abt zu St. Gallen fort, die Re-formirren im Thurgäu und Rheimhal auf man-cherley Weise zu plagen; da er den eydgenößischenSpruch vom Jahr i6zz. gänzlich aus der Acht ließ,so rächten sich nunmehr die Züricher im Jahr räzg.dadurch, daß sie alle seine Gefälle zu Stammheimund an andern Orten in ihrem unmittelbaren Ge-biete in Verhaft legen liessen. Auch die Toggenbur-ger führten schwehrc Klagen gegen den Ablen- Frucht-A a