Band 
Erster Theil.
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los bat ihn eine reformirte Tagleistung um Auf-hebung so vieler Beschwerden; eben so fruchtlos ba-ten die katholische Lantons bey Zürich um AuS-lieftruug der arresticrtcn abtischen Gefalle.

Wahrend daß die Eydgenosscn bald unter sich selbstuneinig waren, bald von den Kriegesvölkern an denGränzen beunruhigt wurden, blieb inzwischen daspündtnerland unter dem Schirm des Herzogs vonRohan ziemlich beruhigt. Die veltl ner aber wa-ren noch nicht zum Gehorsam gebracht, und neig-ten sich immer auf spanhche Seite. Um so vielernstlicher dachte nunmehr der Aönig in Frankreichauf ihre Bezähmung, da er sich schmeichelte, durchEroberung des veltlins alle Gemeinschaft zwischenden Rayserlichen und den Spaniern zu hindern.Zwischen diesen legiern und den Franzosen brachwirklich im Jahr rüg;, jener fürchterliche Krieg aus,der in die vier und zwanzig Jahre bis zu dempyrenäischen Frieden fortdauert«. Ganz unver-muthet zog das französische Rriegesheer auf Basilcrscher und Lermrscher Botmäßigkeit über dieAaare und Reuß; weiter durch die Grafschaft Ba-den , durch das Zürchergebiet, das Toggenburgund die Herrschaft Sax; ohne Wiedcrsiand war esbey Anfang des Aprils i6zz, (noch vorher getrokfener, geheimer Abrede,) auf pündtnerschen Bo-den gekommen. Diese plötzliche Erscheinung setztesowol den kayserlichen General-Comißar Ossa zuLindau, als auch den spanischen Befehlshaber derFestung Fuentes in die tiefste Bestürzung; auch dermehrere Theil der Esdgcnossen wußte wenig, wiees gemcylit war. Der französische Botschafter Me-