Band 
Erster Theil.
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lian-d erklärte aus der helvetischen Tagleistung,daß es darum zu thun sey, den pündrnern als ge-meinschaftlichen Bundesgenossen, wieder zur Erobe-rung des veltlins und der Grafschaften Wormsund Eleven hilfliche Hände zu beuten, und das Landvor allem feindlichen Ueberfalle zu schützen; zugleichbegehrte der Botschafter in den Kosten seines Kö-niges einen Aufbruch des Volkes, der ihm vonmehreren, katholischen sowol als rcsormirtcn Kan-tons mit Freuden bewilligt wurde. In Punktenwar das französische Rriegesheer nebst den ezedge-nößischen Truppen aller Orten willkommen. AlleGemeinden des veltlins ließ der Herzog von Ro-han auf Morbcgno zusammen berufen, um m:t ihnensowol wegen Einquartierung der Kriegesvölkcr alswegen andrer Angelegenheiten in Unterredung zu trot-ten. Viel schwieriger indeß schien die Behauptungder Eroberung als die Eroberung selbst. In dieserBetrachtung suchte der König in Frankreich unterden schmeichelhaftesten Dedingnisscn sowol die italiä-nischen Fürsten als auch besonders die Venetianerauf seine Seite zu locken; standhaft zogen sie dieNeuteralität bor, und alles, was er von Letzter»erhalten konnte, war einiger Vorrath an Gctraydenebst Bewilligung der Durchfuhr für die in Alba-nien angekauften Früchte. Um die Gemeinschaftzwischen Deutschland und Italien offen zu behalten,wurden von dem Rayfer sowol als von dem Röntgin Spanten grosse Gcgcnanstaltcn gemacht. An demComersee hatte sich von Tag zu Tage das spanischeRriegoheer vermehrt, und bey demselben befandensich auch 4000. calholiche Eydogenossen. Es wur-