Band 
Erster Theil.
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bischof von Besancon, nach Innhalt der Lrbver-einigung, bey Bern um nachbarliches Aufsetzn. ImNamen aller Banlons wurde hierauf den iz. April1656. zu Gunsten der burgundischen Neutralitätan den Bönig in Frankreich dringend geschrieben.Nichts desto weniger zog der Prinz von Conde mitungefähr govoo Mann und Z2 Feldstücken gegenDole und lag in die achtzig Tage vor dieser Haupt-stadt der burgundischen Freygrafschaft. Diesengewaltsamen Schritt suchte er bey den Bantonsdurch allerley Verwandhauptsächlich dadurch zurechtfertigen, daß die Burgunder zuerst die Neu-tralität verletzt und sich auf kaiserliche Seite ge-wandt hätten. Die Burgunder hingegen bemühtensich auf der cidgenößischen Tagleistung , den Un.gründ dieser Anschuldigungen im stärksten Lichte zuzeigen. Schon hatte sich der Kanton Freyburg fürdie Burgunder zu kriegerischem Zuzuge gerüstet.Endlich entschlossen sie sich mit den übrigen Ban-tons zu gütlicher Vermittlung. Der Baiser sowolals der Bönig in Frankreich schienen mit diesengelinder» Maßregeln sehr wol zufrieden. Der spani-sche Lottschafter aber, nebst dem Parlamente zuDole bcharrten auf der Anfoderung thätlicher Bei-hilfe für die gekränkten Burgunder und verbatenstandhaft jede gütliche Vermittlung. Die KriegeS-fiammen verbreiteten sich hierauf über die Freigr^.f-schaft; die Baiserlichen streiften bis auf Dilon,wohin sich Conde von Dole zurückzieht! mußte.Auch die Eidgenossen wurden hie und da an denGränzen bald von den kaiserlichen, bald von dcn-französischen Truppen beunruhigt. An sämtliche