Band 
Erster Theil.
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Eidgenossen, reformierte und catholische, schrie-ben der pabst Urban VIII. und der römische Rö-nig Ferdinand; jener foderte sie auf zur Wieder-herstellung des Friedens zwischen Frankreich undSpanien; dieser suchte ste von weiterer Hilfscndungnach Frankreich abwendig zu machen.

In dem pündtnerlande blieb für einmal derHerzog von Nohan sowol von kaiserlichem als vonspanischem Angriff gesichert. Die pündtncr selbstaber fand er je langer je schwieriger; endlich erhiel-ten sie von ihm, in dem Namen seines Königes,die förmliche Abtretung des peltlins und der Graf-schaften svorms und Cleven, jedoch nur unter fol-gender Bcdingniß: — In diesen Herrschaften sollzwar die spanische Inquisition auf ewig verbanntseyn, allein gleichwol keine andere als die catholftschc Religion geübt werden; den reformierten Ein«wohnern wird freyer Verkaufihrer Guter und siche-rer Handel und Wandel bewilligt. Zu den Aemternund Gerichtsstellen sollen die pündtncr drey Kandi-daten vorschlagen, und aus denselben die peltiinerund die Grafschaftöleutc einen erwählen; der Wahl-handlung wohnen zween Provrditoren aus pünd-ten bey, welche zugleich die obrigkeitlichen Gefallebeziehen. Die Richter sollen die alten Satzunganbeobachten und keine neuen einführen. Für dieseVorrechte sollen die peltliner und Grafschaftsleuteden III pündtcn Soooo Franken, und hernach alljähr-lich 25020 Kronen bezahlen. Entstehende Streitigkei-ten werden nebst zween Sätzen aus den pündtcnund zween Sätzen aus dem li>eltlr!i oder den Graf-schaften von dem französischen Solischafrer cut-