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schieden. Endlich sind alle geschehenen Beleidigun-gen und Empörungen auf ewig begraben. — Nichtnur die Gewissensfreyheik, sondern auch (wegenEinfiechtung des französischen Schiedrichteramtrs)die Souverainitätsr echte selbst waren durch dieseArtickel verletzt; aller Einwendungen ungeachtet,wurden sie gleichwol endlich genehmigt; als aber dieBestätigung von Seite Frankreichs verzögert wurde,so neigten sich die pündtncr von dieser Krone jelänger je mehr ab. Der grössere Theil des französi.schen Ariegesheeres in ihrem Gebiete bestand ausEingebornen; sowol wegen ausbleibender Besol-dung als aus verschiedenen andern Ursachen brach-ten es die pündknerschcn Rriegevhäupter, aus gc,Heimes Anstiften der Spanier, im Unwillen gegenFrankreich auf dem Bundestage zu Ilanz dahin,daß eine Gesandtschaft nach Jnspruck abgeschicktwurde. Daselbst wurde die Erbvcreinigung zwi.schen Oesterreich und den III pündlen feyerlicherneuert und diesen letzter», (Frankreich zu Trotze)das Vcltlin, worms und Eleven als Eigentum zu-gekannt, und zwar auf den Fuß, wie sie selbige vordem Jahre 1617. besassen, ohne einige Kränkungder Gcwisscnsftcyheil. Für diese Begünstigungwurde den Spaniern freyer Durchzug durch dasvclMn, nebst andern Vortheilen, bewilligt. — So-gleich wurden hierauf, unter österreichisch, spani.scher Bcyhilfe, wie nicht weniger durch eidgenößi-sche Vermittlung der Franzosen aus dem Landeentfernt. Der Obrist Jenatsch, als vornehmster Ur-heber dieser Veränderung in seinem Daterlande, ge-noß nicht lange die Früchte seiner glücklichen Be.