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drcr Streit herrschte seit dein Jahre 1654. Zwischender Adley Einsideln und dem Ranlon Schwytz.Als Landesherr wollte dieser Kanton die waldieutemit Steuern belegen; der Abt aber behauptete überdiese Leute die landesherrlichen Rechte für sich selbstuud wollte dem Ranlon Schwytz keine andere alsdiejenige eines Rastvogtes oder Schirmherrn ein-gesteh». Thätlich bewiest dieser Kanton seinen An-spruch; den 2i May 1657. sezte er einen Landvogtnach Einsiedeln, ließ die Einwohner huldigen, be-st, aste die Verfechter des Abts mit Verbannung undEinziehung der Güter. Umsonst bemühte sich dieTagleistung zu üucern um Beylegung des Strei-tes ; umsonst sandten die übrigen Vl. katholische Ran-tons eine Gesandtschaft nach Schwytz ; dieser Kan-ton verwarf jeden, gütlichen sowol als rechtlichenAusspruch; vor den Augen des Abts schleppten sieden Weibel und andere Beamte desselben gesanglichhinweg und schon rüsteten sie sich zu gewaltsamerBehauptung der landesherrlichen Hoheit.
Weniger indeß beschäftigte die Rantons dieser inne-re Hausjwist als das Kriegesgewittcr an den hel-vetischen Gränzen. Dem Könige in Frankreich be.willigten sie aufs neue, jedoch unter grosser Einschrän-kung, einige Truppen. In der Grafschaft Bur,gund spielte der Herzog von Weimar den Meister.Gegen die schwedisch-französische Uebermacht wur-de den 15 März i 6 zy zu Madridt zwischen Spa-nien , der östreichischen Herzogin und dem Raiscreine engere Verbindung geschloffen. Ausdrüklich be-stimmen sie ihr gemeinschaftliches Kriegcsheer zurBeschützung nicht nur der Pfalz, des Tyrols, der