Band 
Erster Theil.
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In Burgund spielten immer noch tie Franzosenden Meister; von den Eidgenossen wurde dieser Pro»vin; einiger Kriegs rund Mundvorrath bewilligt. ImJahr rügr. ließ sich endlich der Röntg m Frankreich,in Hofnung von den Rantons einen neuen Volkes,aufbruch zu erhalten, auf wiederholtes, dringen-des Zureden, zu einem Waffenstillstände m derburgundtschen Grafschaft bewegen.

XXII.

Eidqenößische Unruhen bis zum westfäli-schen Frieden im Jahr 1648.

I^m so viel gefährlicher scheint der Aufruhr in ei-nem Freystaate, weil jeder Einwohner bewafnet ist;auch um so viel sträflicher, weil die Regierung zuihrem Schutze keine stehenden Truppen besoldet, son-dern sich durch die Treu des Volkes allein am sicher-sten verschanzt glaubt. Gleichwie aber ein Wald-strohm durch sanfte Ableitungen weit leichter alsdurch hingeworfene Holz-und Fclsentrümmer bezähmtwird, also wird auch ein solcher Aufruhr glüklicherdurch gelindere als durch heftigere Mittel gestillet.Wenn die einen durch Draüworte, so werden die an-dern durch Liebkosungen gewonnen, alle aber durchgegenseitiges Mißtrauen, durch Eifersucht und durchden schmerzhaft empfundenen Verlust der Sicherheitund Ruhe entkräftet.

Der Geist der Verwirrung, der wahrend des drei-sigjährigen Krieges die benachbarten Staaten verr