Band 
Erster Theil.
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wüstete, verbreitete sich gleich einer verderblichenSeuche auch über einige von den Lantons. We-gen der immerwährenden Kriegesgcfahr an den hebvetischen Gränzen, wurde von Zeit zu Zeit auf denTagleistungcn der Vorschlag gethan, eine gewiss«Anzahl Volkes für beständig auf den Beinen zu hal.ten und zur Besoldung derselben eine durchgängigeAustage ausschreiben zu lassen. Da die Gefahr nichtaller Orten gleich groß war, so konnte man hierüberniemals zu einem gemeinschaftlichen Schlüsse ge-langen, und nur von einzelnen Baritons wurde dieAusführung des Vorschlags versucht. Seit den äl-testen Zeiten war es in dem Banlon Zürich gewöhn-lich, durch Erhebung einer Gutfteuer dem Staatein dringenden Vorfallen unter die Arme zu greiften.Auch dießmal nahm die Regierung zu dieser Hilfs-quelle Zuflucht. Da die Unruhen fortdauerten, soschrieb unterm 7. Jenner 1641. auch Bern, ausgleichen heilsamen Absichten, eine ähnliche Steueraus, nämlich ein Pfund von tausend Pfunden Haupt-gut; Hiebey blieb jedem erlaubt, nach eignem Ge-wissen seine Beysteuer, (ohne daß sie gezählt wurde,)in die obrigkeitliche Schüssel zu werfen; von dieserAuflage war niemand ausgenohmen, weder Bürgernoch Unterthan, weder geistliche noch weltliche, we-der Witwen noch Waisen. Von den Hintersassenmußte jeder jährlich acht Bazen bezahlen. Die Zeit,wie lang die Auflage währen sollte, blieb unbestimmt,weil man nicht voraussah, einerseits wie hoch sie aus-fallen, anderseits wie lang die Kriegsgefahr fortdau-ren werde. Schon besorgten einige unruhige Köpfe,besonders in dem Aergaü uud Emmenlhal, «s