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zuschließen. Hierauf erkennten die eydgenößischeGesandte: Es sollten der Schultheiß, der Stadt-schreiber und die Zöllner aufSolothurn reisen, denBotschafter fußfällig um Verzeihung bitten und dieihm abgenommenen sechs oder zwölf Batzen zurük-stellen. Mit dieser Genugthuung war der Botschaf-ter nicht zufrieden und schlug bemclbten Männernalles Verhör ab. Von den Eydgenossen ergieng alsoein schärferes Urtheil; bis auf weitere Verfügungwurden die Fehlbaren um 400. Kronen gestraft undin dem Schlosse zu Baden ins Gefängniß gelegt;daselbst lagen sie so lange, bis der Botschafter durchVermittlung der Zürcher endlich ausgesöhnt war.
Gegen Ende dieses Jahres 1642. gelang es demKönig in Spanien aus den V. alten, catholischenRanlons und in dem Gebiete des Abts zu St. Gal.len 2000. Mann zum Schutze des Herzogthums May.land zu werben. Von den püiidtnern verlangteer, Kraft der Verträge, 3000. Mann: während desitaliänischen Rrieges aber hatten diese das Volkzu eigner Verschanzung vonnöthen; zur Beschirmungdes Veltlins hatte jeder der III Pündten iZoo.Mann zum Anmärsche fertig; in dem eignen Schoossedieses Staates brütete von neuem innere Zweytracht.
Den 14. May 1643. starb der König in Frankreich,Ludwig XIII. Den Thron hinterließ er seinem nochnicht fünfjährigen Prinzen, Ludwig XIV. die Re-gierung aber, während dessen Minderjährigkeit,seiner Gemahlin, der Nönigin Anna. Sogleichließ diese Regentin die Eydgenossen der unveränder-lichsten Freundschaft versichern; zum Beweise hicvonversprach sie, nicht die geringsten Neuerungen ein-