Band 
Erster Theil.
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zuführen / welche den helvetischen Rausseulen nach-teilig seyn könnten; sie versprach, die ausstehendenIahrgelder und ande e Anforderungen, so vieles immer die schwirrigen Umstände zu lassen, nachund nach richtig zu zahlen; ferner — die eydgenößi-sehen Hilfsvölker niemals an solchen Orten zu brau-chen , wo den Rantons daher Verweisens erwachsenkönnte. Wegen Lostniz aber auf der einen — undLurgund auf der andern Seite wurde zur Zeit nochkeine Neutralität versprochen. Mit diesen unbe-stimmten Aeusserungen waren die Eidgenossen we-nig beruhigt. — Zur Verminderung der Theurungund des Lrodmangels im Lande, schrieben sienunmehr an den französischen Feldherrn/ er möchtesich mit seinem Kricgcsheere von den helvetischenGränzen entfernen. Unterm 11. Jul. 164z. recht-fertigte er sich damit / daß er sein Heer keineswegszum Nachtheil/ sondern vielmehr zum Schutze derRantons so nahe an die Gränzen gepflanzt habe.Nichts destowcniger zog er bald hernach weiter.

In gleichem Jahre beklagte sich Laset/ daß ihreEinwohner vor das kaiserliche Aammergerichl zuSperr vorgeladen worden: in einem Schreibenwurde der Bayser gebeten, daß die Erdgenossenmit solchen Vorladungen in Zukunft verschont wer«den möchten.

Zu dieser Zeit entstand auch ein nicht geringerStreit zwischen dem Bischof von Romo und denIII. Kantons Uri, Schweiz und Unterivatden.Ein ubclberüchtigtcr Priester, pietro Robertelli,war wegen schlimmer Händel in Verhaft gesetzt wor-den; er riß sich aber los und ward von dem Bischof