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fremder Vermittlung, hatten sich bald hernach dieEinwohner zu Fiycrs selbst, ohne jcmands Zuthun,folgender Massen gütlich verglichen: — die grössereKirche soll den Katholiken, als den Zahlreichern,—die kleinere aber den Reformierten gehören. DasPfarrhaus soll dem katholischen Priester zufallen, dasPfrundcinkommen aber gleich getheilt werden.
Zu gleicher Zeit, als die calholische Eidgenossenan Benlegung der Unruhen in dem Pündtnerlandearbeiteten , standen sie selbst mit ihren reformiertenEidgenossen in weitausschcndcr Zerwürfnis Nichtdie Wichtigkeit der Sachen, sagt Lauster, sonderndie Umstände der Zeit machten den Handel gcfahr.lich; gleich wie eine Krankheit des Leibes nach Be-schaffenheit der aussern Luft von mehr oder wenigerwichtigen Folgen seyn kann, also sind auch in demEtaalskörper die Mißverständnisse, je nach der La,ge der Umstände, mehr oder weniger bcsorglich. —Unter zürcherscher Bewilligung, erweiterte im Jahr1644 die thurganische Gemeinde Mweilcn, welcheganz reformierter Religion war, ihr Kirchengeban-de; an demselben stand eine uralte Kapelle, mit Moosund Epheu bewachsen und halb zerfallen, so daßihrer niemand niehr achtete. Zur Erweiterung derKirche war es nothwendig, diese Kapelle »iederzu»reisten, dieß geschah; ein katholischer Beamter inder Nachbarschaft erfuhr es und warnte die Ntwei»ler, daß die Gerichrsherren und die Aebkrsiin vonMÜnsterlingen die Kapelle ansprechen werden; zu-gleich gab er vor, das alrc Gemäuer gehöre denAatholicken zu, welche auch Willens gewesen, dieKapelle, der H. Adelheid zu Ehren, wieder in zu-