Band 
Erster Theil.
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Ilantons einen Entwurf zu gütlichem Verglich ein;unbedingt ward er von den katholischen Ranlonsverworfen; sie begehren einen Rechtsspruch, undauch die Zürcher schlagen einen solchen nicht aus.Nach wiederhohlten Zusammenkünften und Unter.Handlungen, blieb nichts destoweniger der Handelganz unerörtert; keine Parthey nämlich hatte Lust,den gordischen Knotten mit dem Schwerdt zu lösen.Die anscheinende Gefahr von Aussen hinderte in demEchoosse der Eidgenoßschaft grössere , innere Ent,zweyung. —

Schon zu Anfang des Jahres 1646. ließ der Platz-obrist Widerhold zu Hohentwicl zween Gesandtevon St. Gallen, die auf die Tagleistung nach Ba-den gehn wollten, auf zürcherschem Soden auf-heben und nach seiner Festung hinführen. Zürichempfand diesen Schimpf sehr hoch und ruhte nicht,bis die Gesandte wieder auf freyen Fuß gestellt wur,den. — Zu mehreren Mahlen sahn sich auch die Ba-seler von dem Rammergcrichte zu Speyer beun-ruhigt; nach standhafter Zurückweisung der Vorla-dungen desselben ^gierig dieses Gericht so weit, daßes ein baslerisches Rauftnannsschif in Verhaft nahm.Diese und andere Kränkungen gaben hernach denRantons Gelegenheit, auch eine Gesandtschaft aufdie westphälische Friedenoversammlunn zuschicken.

Solche Beschimpfungen von Aussen konnten sehrleicht auch von Innen die Obrigkeit des Ansehns be-rauben ; zur Erhaltung dieses Ansehns waren beson-ders an den Gränzen hinreichende Besatzungen vonnö-then. Zum Unterhalte dieser Besatzungen wurden wieseit undenklichen Zeiten, in dem Aamon Zürich von