Band 
Erster Theil.
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„mit unbescheidenen, hitzigen, jungen Zunftmci-„ stern, vnd überdas die grossen Hansen zu solchenDingen schwygend u. s. f. „ — Bey der innern Zwey«tracht in der Stadt und im Rathe verloren auchdie Landlcute alle Achtung gegen die Obern. — Deny Hornung 1645. erschien ein Ausschuß der Baurenin der Grafschaft Ryburg vor dem zürcherschenLandvogte, mit einer Vitschrift folgenden Jnnhal-tes: — Daß bey dem augenscheinlichen Geldman-gel, bey dem vicljährigen Mißwachs und den arm-seligen Zeiten für einmal die Gutsteuer möchte ab-geschaft werden. Ferner beklagte» sie sich über diedrückenden Monopole, über den hohen Geldzins,über die Kriegesübungen an den Sonntagen u. s. w.Die Häupter dieser Mißvergnügten waren HansBalthasar Müller, Müller zu Rycken, Hansüry-ner von Brüngen, Fahnderich Tobler von Allorfund Heinrich winkler von Theilingen. Diese er-schienen den 4 März vor einer hochobrigkeitlichenCommile'e; an deren Spitze stellte ihnen der zür-chersche Bürgermeister R- Bahn vor: Wie höchst,unbegründt ihre Klagen und wie äusserst regellosihr Nortrag gewesen; das Steuergeld, sprach er,ist nicht nach Zürich geliefert worden, sondern nochliegt es im Schlosse Ryburg; eine einzige Zunft inder Stadt bezahlte weit mehr als die ganze Graf-schaft , ungeachtet ihrer noch so zahlreichen Bewohnncr. — Die Rädelsführer thaten einen Fußfall underkannten ihren begangenen, höchst strafwürdigenFehltritt. Morgens drauf verreiste die obrigkeitli.ehe Commlte'e nach pfäsikon und Zell; daselbstwurden alle benachbarten Gemeinden in der KircheC c