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in dem Schlosse oder in der Kirche versammeln,den Gehorsamen den obrigkeitlichen Beyfall, hinge,gen über das paßquill das obrigkeitliche Mißfallenbezeugen; alsdcnn soll er die vaterländische Absichtbey Erhebung der Gutsteuer erklären, und, so wiees im Jahre 1628. auch geschehn, jeden um seineGesinnungen befragen. Endlich soll er ankündigen,daß die Steuermcyer zur bestimmten Zeit sitzen wer,den. Zugleich wurde den Urhebern des Paßquillsunter Hände sorgfältig auf die Spur gegangen.
Den 8. August wurde eine obrigkeitliche (somit,tee niedergesetzt, um die Mißvergnügten durch einenAusschuß zu verhören. Aus Furcht und Mißtrauenweigerte sich der Ausschuß nach Zürich zu kommenund bat bey dem Landvogte um Beschirmung desvorgeblichen Burgrechtes. — Mittlerweile wurdevon Zürich aus bey den Landvögten zu R>'burg,Grüningen, Greifensee, Rnonau Nachfrage ge,halten, in wie weit etwann der Saame des Auf,ruhrs auch in dortigen Gegenden ausgestreut wor,den. Aus jeder Gemeinde der innern Vogteye»wurden zwo, drey, höchstens vier Personen nachZürich berufen, ihnen der Zustand der Sachen erklärtund diese Männer wurden auf dem Rüdensaal, inGesellschaft der Obervögte, obrigkeitlich bewirthet.Eben so wurde auch auf den Zünften in der Stadtvon dem ganzen Borfall ausführlicher Bericht abge,stattet und hierüber die Meinung der Bürger ver,nommen. *) Den beyden Municipalstädten Sreinund lvinterthnr, wurde über ihre zum voraus frey,
*) S. Ralhsmanual des Unterschreibe»- vom 7 . 2un»— 7. No». 164«.