Band 
Erster Theil.
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Zürich jede noch so großmüthig angebotene, aus-wärtige Vermittlung; unterm z. Sept. vernahmsie, daß Gesandte von reformiert. Glarus schonauf dem Weg nach Weddenschweil seyn; eilig schick-te sie ikmen den zweyten Staatsschreiber entgegen,auf dessen Bericht und höfliches Zureden hin sie sichwieder nach Hause begaben. Eben so bedachtlichschlug Zürich die wegen dieses Handels angeboteneTagleistung der reformierten Rancons aus, undzwar um so viel mehr, da sowol die Zünfte in derStadt als auch verschiedene, äussere und innerevogteyen der Obrigkeit allen Gehorsam versprachen.Schon hatten die Einwohner von Meilen um Gna-de gebeten und sich unbedingt jedem obrigkeitlichenBefehl unterworfen. Als aber die Weddenschwei-ler sich von neuem unruhig bezeigten, so verfügtesich auf obrigkeitlichen Auftrag der zürchcrsche See-vogt den n. Sept. des Morgens frühe vor Oefnungdes Wasserthors auf den See, untersuchte alle an-kommenden Schiffe und wies alle Weddenschweilerzurück; eben so wurden sie auch bey den Stadttho-ren nach Hause gewiesen, jedoch mit Ausnahme der-jenigen , die man kündbar als treu und gehorsamkannte.

Unterm 14. Sept. wurden auf Vorstellung der vierStadtpfarrcr vor dem grossen Rathe alltäglich öffent-liche Abendgebcthcr angeordnet. Auf den Berichthin, daß die weddenschweiler auch ihre Nachbarenaufwiegeln, wurde eilends eine obrigkeitliche Gesandt-schaft in den Horgerberg abgeschickt; eine andereGesandtschaft mahnete diesseits des Sees alles Volkaus und ließ die Schiffe zusammenzieht,; die Stadt