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wurde mit verdoppelter Wache versehn; alle Hand-werksgesellen leisteten das Gelübd der Treu und desGehorsams; die Quartierhauptleute hielten ihre Sol-daten bereit und versprachen jedem des Tages lzKreu-tzer Besoldung; besonders wurde den Quartierhaupt-Icuten am Zürchersee und zu Grüningen ein wach-sames Anflehn über die verdächtige Stadt Rappero«weil empfohlen; auch wurde jemand nach Rnonauabgeordnet und jeder paß an dem Gihlflust sorg-fältig verwahrt. Für einmal wurde allen Landlcutcn,gehorsamen und ungehorsamen , der Zugang nachZürich verboten.
Auf diese Vorkehr hin anerboten sich die wedden»schweiler bey ihrem Landvogte zur gänzliche» Unter,werfung; nunmehr war es zu spate; man ließ ihnensagen, wenn sie auf eigne Gefahr hin jemand ausihnen nach der Stadt senden wollen, so mögen sie'sthun. Es erschienen neun Tlusgeschossme; dieobrigkeitliche Comittee that gegen sie folgende Er-klärung : — Wofern die Reu der Gemeinden ernstlichgemeint ist, so sollen die fünfzig Personen nach derStadt kommen, welche ehedem zu weddenschweilvor den zürcherfchcn Gesandten erschienen waren,und nunmehr um Verzeihung flehn. Diese fünfzigAufrührer kamen, im Begleite ihrer Prediger, diefür sie uin Gnade anhielten; man verwicß sie an dieobrigkeitliche Comikice, welche jeden derselben be-sonders verhörte. Die bceden Weibel Gatticker undGoldschmidt, wie auch Hans Lruppach und Lieu-tenant Huber wurden von dem iandvogte zu wed.denschweil gebunden nach der Stadt in das Gefäng-niß des Wellenbergs geliefert.