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von Zürich redlich und biderb unterstützt hatten: als.denn wird man in Ewigkeit das heutige Schau-spiel eurer Schande vergessen. — Hierauf zog dasKriegesheer, nach wiederholter Losfeuruug der Flin-ten , in die Quartiere. — Einige Rebellen stelltensich frcywillig ein, andere wurden eingezogen. —Morgens darauf wurde das Hochgericht von einemHaufen Baurcn geschleift und in den See hinuntergeworfen. Donnerstag Abends landete die Schifs-flotte nebst dreyzchn Gefangenen wieder in derStadt an.
Den 2z. September war der General Wertmül-ler mit seinem Kriegesvolk in das Freyamt gerückt;den 2gsten wurden in die i6ac> Mann mit ihremSeitengewehr auf des Ricdmaters Sennwaid vonallen Compagnien zn Roß und Fnß in die Mittegefaßt und gegen sie dieselbe Prozedur, wie gegenihre Mitvcrschworne, die lveddenschwciler, vorge-nommen. Vierzehn von den Rädelsführern wur-den fe zween und zween mit Lunten zusammcnge-kneppelt und nach Zürich geliefert. — Zu mehrerer Si-cherheit blieben einige Compagnien zurück; dasübrige Kricgcshccr aber wurde, nach genossenerBcwirthung in der Stadt, mit Dank und Wohl.gefallen entlassen. Auch verreißtcn izt die eidge-nößische Gesandte, die sich wahrend dieser Unru'hcn in Zürich befanden.
In Absicht auf die Gefangenen stand es bey derhiczu verordneten, obrigkeitlichen Committee, dieweniger Fchlbaren auf Dürgleistnng hin auf freyenFuß zn stellen; die becden Weibel, Gattickcr undGoldschmidt aber mußten peinlich verhört werden.