Band 
Erster Theil.
Seite
413
JPEG-Download
 

'- 41z,

gel den Schlüssel zu Tyrol, pündten, Italien undzu der Eydgenoßschaft in seine Hände bekommen.Zugleich stand in der Nahe der französische Marschallvon Türennezdie verbundene Kriegesheere dieserbeeden grossen Feldherren an den helvetischen Gran«zen erfüllten die Rantons mit Schrecken; in allerEile versammelten sie sich auf einer Tagleistung m"Zürich. Bey der gemeinschaftlichen Gefahr von aus»"sen, verschwanden alle Privatzwiste von innen; dergleiche Patriotengeist vereinigte alle Gemüther zur.entschlossensten Gegenverfassung. Um desto besserdasKriegesspiel in der Nähe beobachten zu können -, bey-gaben sich die eydgenößische Bevollmächtigte von.Zürich nach wyl im Thurgäu. An den schwedischenFeldherrn wränge! schrieb man, ermöchtedie Han-'delssicherheit ungekrankt lassen, und sich von denGränzen entfernen; seine Antwort war höflich, aberunbestimmt; die Rantons verwahrten die Passe mitTruppen, und verabredeten eine besondere Krieges-ordnung. Erst nach gemachter, wirklicher Vorkehr,durften sie nachdrücklichen Erfolg von gütlichen Un-terhandlungen erwarten; sie schicken nunmehr nebstden pündtnern eine Gesandtschaft an Wvangelnach Bregen;, der die helvetische Neutralität zuschonen feyerlich versichert.

Den 12. Jcnner 1647. erscheint der schwedische :Resident Rar! Marius in der Schweiß, und recht-fertigt die schwedischen Kriegesuntcrnehmungen gegenden Rayser. — Gegen die vereinigten schwedisch -französischen Heere, bat nun auch der ErzherzogFerdinand die Rantons und die pündtner um Hil-fe und Beystand. Letztre bewilligten ihm den Durchs