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paß für seine italiänischen Truppen: erstere versicher-ten ihn, daß sie für Lindan und Constanz nichtfruchtlose Fürbitte eingelegt hatten, warnten ihn aberzugleich, daß er wegen dieser Städte auf guterHut seyn solle. — Der spanische Statthalter zuMailand war ebenfalls in grosser Besvrgniß wegendes schwedisch. französischen Kricgesheeres; gegenden Ueberfall desselben ließ er den Lomer-see mitTruppen besetzen. Der französische Bottschafterthat alles mögliche, um die Gpanischg-smntenunter den Rantons wegen der Annäherung jenesHeeres zu beruhigen. Theils durch Unterhandlungen,theils durch kriegerische Vorkehr brachten es diesedahin, daß die fremden Kriegesvolker von dem hel-vetischen Boden entfernt blieben. Im Märzen 1647.hob der schwedische Feldherr wränge! die Belage-rung von Lindau auf, sprengte das Schloß zu Bre-gen; und zog mit seinem Heere nach Franken, sowie das französische in das Herzogthum würtemberg.
Je langer je mehr neigten sich die kriegführendenMächte zum Frieden. Auch die Eidgenossen schick-ten ihren Gesandten, den baslerschen Bürgermeister,Johann Rodolf Werkstein , auf die westphälischeFriedensvcrsammlung. Den 18. December 1646.erschien derselbe vor den kayserllchen, französischen,und schwedischen Bevollmächtigten zu Münster. Nachlangem Streite erhielt er endlich, unterm 16. May1647., ein kaiserliches Decret, daß die Eydgenossennun seit langen Jahren her in kollessons vel guslleines freyen und unabhänglichen Daseyns gewe-sen; eben dieses erkennen auch die übrige Bevoll-mächtigte, indem sie in dein VIten Artickel ausdrück-