Band 
Erster Theil.
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lich behaupten, daß Basel und die übrige Rantonevon dem Reiche und von der Reichskammer zuSpeyer gänzlich befreyt seyn.

XXlII.

Moralischer, litterarischer und kirchlicherZustand/ während der ersten Hälftedes xvit. Jahrhunderts.

^sngeachtctcher erlittenen Niederlage in dem vorher-gehenden Jahrhundert, wagtbn es nichts destowenisger Aberglaube und Schwärmerei auch itzt nochund oftmals selbst auf Kanzel und Cathcver, in deinSenate und bey der Volkesversammlung, bald lau-ter bald leiser zu spucken. Tief liegt der Hang zumWunderbaren und Uebernatürlichen in dem eben sotragen als unruhigen Geiste des Menschen; undvoll Ehrfurcht empfangt die Nachwelt den Irrthum,der einmal von der Vorwelt geweiht ist. Ends desXVI und anfangs des XVII. Jahrhunderts sehn wirnoch immer die größten Naturforscher durch leereEinbildungen geblendet. Selbst ein Conrad Geß<ner 1) erklärte es als Vorahnung seines herbeyrückensden Todes , als es ihm im Traume vorkam , er werdevon einer Schlange gebissen; unentschieden bliebt es,ob diese Vorahnung Aberglauben oder ob sie physt«sehe Vorempfindung der einbrechenden Pestseuchegewesen. Nicht erst parazelsus, sondern schon vor-

i) KM. v. i. s. z;. wie auch Henning über Ahnungenund Visionen,