Band 
Erster Theil.
Seite
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her hatten zween Zürcher, Eberhard Schlüsiugerund Carl Hrmgarter m) die Astrologie eifrig ver-theidigt. So aufgeklärt der grosse baßlersche Arzt,Thomas Erast n) war, so mußte er nichts desto-weniger bey jeder Aderlässe den Thicrkreis zu Rathzieh». Den größten Eindrnk machte die Voraus-sagung der Sonn-und Mondesfinstermss«; wennder Ealendrrprophct, dachte mau, die Veränderun-gen selbst an dem Himmel voraussieht, wie viel leich-ter nicht die Revolutionen der Erde, im Staat undin der Kirche? Unvermerkt also ward auch der All-manach selbst mit politischen Weissagungen erfüllt.Der Theolog entzifferte das SchiksaldcS.Antichristes,den Erfolg des Lürkenkriegcs, die Annäherung destausendjährigen Reiches aus den Zahlen und heitrender Bibel, so wie der Sterndeuter aus den Stellun-gen des Gestirnes. Bald um sich selbst, bald uinandre zu täuschen, wurden von den Grossen der Erdeeigne Astrologen besoldet. Selbst noch Ludwig XlV.und der Rarvrnal Richelieu zogen über Krieg undBündtnisse eben so die Sterndeuter, wie z. B. vor-mals der römische Senat die Hennen der Augurenzu Rathe, o) Ohne Zweifel daß mancher sonst fä-hige Kopf, theils durch die Glaubenszwiste, theilsdurch die Kriegeserschütterungcn, zur Schwärmereyerhitzt ward. In dem zurchcrschen Lanton pflanz-ten

m) S- den Anfang zu .so. Mesonen Opale, akool. Xorimb.i;;s- wie auch GcfncrS kibl. imivers. S- i8Z-

n) l>e tlliroloi;. lüviiiaw. Lal. i;8o.

o) E. Voltaire 8iecle Ue l.oui; XIV. und Nicrron Th. III.

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