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hauptete, so blieb er nichts dcstoweniger immer aus-serordcntlich thätig zu Durchsetzung der heilsamstenAnstalten; ausser verschiedenen andern Kirchen-undEchulvcrbcsserungen hat man ihm auch eine neuePrädicamen. Ordnung, man hat ihm die Einrich-tung der öffentlichen Catcchisationen, und der Le-völkerungslisten, die Grundlegung der Stadlbiblio-thek, v) die Einführung des heimlichen Mehrsairf den« Rathhause, die Deschützung der reformier-te»i Nirchenrechte im Thurgäu und eine Mengegemeinnütziger Vortrage an die Regierung zu danken.
Wie gefährlich in diesem Zeitalter jede Neuerungmißdeutet worden, mag unter anderm auch folgen-de Anecdote beweisen: Im Jahre 1646. hatten meh-rere Bürger in Zürich eine französische Predigt inder Stadt einführen wollen; ihr Begehren wurdeals verdächtig verweigert, dafür aber zur Uebungin der Sprache eine französische Dcclamation bewil-ligt. Die Ernährung des vierten Lommunionfe-fies schlug man ebenfalls, und zwar aus dem bün-digen Grunde ab, weil an solche Einführnng vonden Vorältern nicht einmal gedacht worden. —Ein angesehener Rathshcrr in Zürich, Rudolf Wert-Müller, wurde wegen einiger freyern Reden in Ge-sellschaft , z. B. wegen der Behauptung , daß diecidgenößische Glaubenebekänntniß eben so voll-kommen nicht sey, um i2c>o Pfunde gebüßt, zurAbbitte vor dem Antistes und dem Kirchcnrathe vcr-urtheilt und ihm für ein ganzes Jahr lang der Zu-tritt zu den Rathsversammlnnge» verboten. Ein
N') S. Hottina. 8xccul. tig. und kidl. tix. im Artickelllnl.lrii. s. iZ7, wie auch Wagners klilt. bibl. tix. iszz.