andrer Bürger, Hans Ulrich Gtnz, x) sah sich we-gen geäußerter Zweifel über die dreyfache Persönlich,keit in dem göttlichen Wesen zur Kirchcnbusse undzu fcycrlichcm Wiederrufe verdammt.
Wenn indesi die mehreren mit müßigen und ver-wegenen Spitzfindigkeiten sich waydeten, wenn siealle Schriften und alle Kanzeln mit Untersuchungenüber die H. Sacramcntc, über den Antichrist, überbonsubstantiation und Transubstantiation, über Ho-moousitac und Homoiousitat, über Gnadcnwahl undüber allgemeine und besondere, über bedingte undunbedingte Gnade u. s. w. anfüllten, so waren im-mer noch andere, die alles Unkraut der Disputier»sucht am sichersten durch Sprachkunde, Ausle-gungskunst und Rritik, durch historische und aivttquarische Nachforschungen aus dem Wege zuräumen bemüht waren. Klcinfüqig mag solche her.kulische Arbeit dem heutigen Empfindlcr oder Miß-linge scheinen, gleichwol sollte ein solcher bedenken,daß derjenige, welcher Moraste verschüttet und We-ge durchs Gesträuch öffnet, nngcmein mehr denLandbau befördert als derjenige , welcher in demschon angebauten Garten eine Nelke gepflanzt hat.In Lreningers Gefolge erscheinen ein Caspar Wa-ste, Coarad Eeßners würdiger Schüler, dessen Mi-thridates er mit einem Commentar herausgab; Ru-dolf Hcspinian, unter dessen gelehrten Werken nochheut zu Tage seine Jcsuitergcschichte u. a. m. bekanntist; Heinrich Hottinger, der sich, bey aller An-hängliclkcit an die hergebrachten Meinungen, nichtsdcstowcniger sowol um die alten Sprachen als umx) S die züreherschen äa» ecck-t. 1. IV. s. i;-.