Band 
Erster Theil.
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die Kirchen, und Staatsgeschichke unsterblich ver-dient gemacht hat. — Wenn wir den Geschmack sei-nes Zeitalters, wenn wir den herrschenden Enthu-siasmus für die heiligen Alterthümer bemerken , sofinden wir diese Rückkehr zur Quelle der ältestenOffenbarungen durch die Ueberzeugung veranlaßt,daß in den Codbrünnen der Scholastik vergeblichreines Wasser gesucht werde. Bisher hielt mans fürlitterarischen Aufruhr, das Joch des Aristolcijsmusvon sich zu schütteln. Häufig studierten die eidgernößischcn Gelehrten in Frankreich ; auf ein Bilt-schreiben der hohen Schule zu Paris und sondcr-heitltch der Sorbonne ergieng im Jahre 1624. fol-gender Parlcmentssprnch: Daß bey Lebensstrafe kei.ne Lehre, die den alten, angenommenen Autorenentgegen sey, solle auf die Bahn gebracht werden.Kraft desselben Parlementsspruches wurden verschie-dene Personen öffentlich geahndet und verbannt, daßsie es gewagt hatten, den einen oder den andernSatz des Aristots in Zweifel zu ziehn. 5) In demdreyßigjahrigcn Kriege, als Deutschland wenigerZeit fand, sein Augenmerk auf Schulprozesse zu rich.ten, ficng man hie und da an, wenigstens überGegenstände, die nicht unmittelbar in die Theologieeingewebt waren, etwas ungestörter zu denken. Inder erster» Hälfte des XVIItcn Jahrhunderts wießNielaus Copernicus in Preussen der Sonne unddem Erdball einen angcmeßnern Platz an. Nachdemin Holand und in Italien die Ferngläser warenentdeckt und vervollkommnet worden, erweiterte sich

^ dÄleuibert <le I^bus äe la Lritigue en i»ati>-rcile l^ reli^ion»