Band 
Erster Theil.
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der Gesicchtskrais de^ Himmels. Schon im Jahreiüoy. har te Simon Marius, ein anspachischcr Meß-künstler, einige Trabanten des Jupiters gesehn.Zwey Jahre darauf bemerkten Johann FabrizittSzu Witternberg und Christoph Scheinet zu Jngol-stadt zuerst die Flecken der Sonne. Ungefähr um die-selbe Zeic hatte Joh. prätorius zu Mors den Meß-tisch erfunden Alle aber übertraf Johann Rcppler,«in Würtembcrger, der die Gesetze entdeckte, nachwelchen sich die Planeten bewegen. Im Jahre i6zz.schuf ein französischer Gelehrter, Cartesius, die Wir-bel einer neuen Schöpfung. Da seinem Systemeeinmal der Aristotelismus zu weichen anfieng, sobefremdete es je langer je weniger, wenn nach undnach eine Hypothese die andere zcrstöhrte. So ent-standen eine Menge spitzfündiger Neulinge. Je schwe-rer es wurde, sich herauszuwinden aus dem Wirbelwidersprechender Begriffe, desto geneigter schien man,die Schuld des Menschen auf Rechnung der mensch-lichen Vernunft selber zuschieben; je weniger mandiese zur Erforschung der Wahrheit hinreichend hielt,desto ehrfurchtsvoller nahm man Zuflucht zu der Of-fenbarung und zu den Denkmalen des Morgenlands.Um für dieselben mehr Liebhaber zu pflanzen, ver-sprach man ihnen davon ungcmein mehr als sie zuleisten im Stande waren. Azrs dem Mißbrauche die-ses Studiums wurde der ausschweifendeste Mysti-cismus , wurden jene platonischen und pythagorahsche Verzückungen, Zoroasters Emanationen und dieDämonologien der Gnostiker erzeugt. Je mehr dieGemüther in entgegengesetzte Lehrmcinungen sich theil-ten, desto mehr glaubten sich die Wachter der Bun-